Botox® Wirkung

Botox® (Botulinumtoxin) – Herkunft und Wirkung

Wo kommt der Wirkstoff Botulinumtoxin bzw. Botox® eigentlich her? Und wie wirkt er sich bei einer Faltenbehandlung aus? Hier finden Sie die Antworten.

Botulinumtoxin ist gemeinhin unter dem Namen Botox® bekannt und kommt in der Natur als Bakterieneiweiß vor. Früher verwendeten Neurologen das Botulinumtoxin Typ A, um chronische Muskelverspannungen (Spasmen) ihrer Patienten zu lösen – doch in den letzten Jahren hat es sich vor allem im Bereich der Faltenunterspritzung einen Namen gemacht.

Bei einer Faltenbehandlung injiziert der Arzt die Botox®-Lösung mithilfe extrem feiner Nadeln. Wenn ein Patient beispielsweise seine Krähenfüße entfernen lassen möchte, wird das Botulinumtoxin in den Bereich um die Augen herum gespritzt. Das Botox® hemmt die Freisetzung des Botenstoffs Acetylcholin, welcher dafür verantwortlich ist, dass Reize vom Nerv zum Muskel übertragen werden. Der behandelte Muskel entspannt sich, da man ihn weder bewusst noch unbewusst anspannen kann. Und wenn sich der Muskel nicht mehr anspannt, bewegt sich auch die Haut darüber nicht mehr. Die bestehenden Mimik-Falten werden so geglättet und die Neubildung von Falten wird verhindert. Diese Anti-Aging-Maßnahme sorgt dafür, dass die Haut schnell sehr viel jünger und entspannter aussieht.

 

 

Eine Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin hält meist vier bis sechs Monate vor. Im Anschluss daran bilden sich neue Nervenzellen, die wieder Reize vom Nerv zum Muskel übertragen. Die Faltenunterspritzung mit Botox® kann dann sofort wiederholt werden, so dass die Anti-Aging-Wirkung erhalten bleibt. Wiederholt man die Behandlung öfter, kann dies dazu führen, dass sich die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen verlängern. Dies ist auf eine Schwächung des Muskels zurückzuführen.

Entgegen manch anders lautender Gerüchte, bleibt nach einer richtig ausgeführten Botox®-Behandlung der natürliche Gesichtsausdruck erhalten. Zwar wird die Mimik des Gesichtes leicht eingeschränkt, jedoch reagiert die Haut unverändert auf Berührungen – der Tastsinn wird nicht beeinträchtigt.

Neben all diesen Vorteilen einer Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin kann es sehr selten passieren, dass Patienten immun auf das Botox® reagieren. In diesen Fällen zeigt sich keine Veränderung.